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Normandie-Quartett bespricht Situation in Ostukraine

Normandie-Quartett bespricht Situation in Ostukraine
Normandie-Quartett bespricht Situation in Ostukraine
Die Staats- und Regierungschefs des Normandie-Quartetts, bestehend aus Russland, Deutschland, Frankreich und der Ukraine, haben sich in einem Telefongespräch für die Erfüllung des Minsker Abkommens stark gemacht, berichtet Interfax. Es sei wichtig, den vereinbarten Waffenstillstand strikt einzuhalten, hieß es im Kreml. Wladimir Putin, Angela Merkel und Petro Poroschenko hofften auch, dass das Normandie-Format auch nach den französischen Präsidentschaftswahlen seine Arbeit fortführen werde.

Im Telefongespräch plädierten die Mitglieder des Normandie-Quartetts auch dafür, den Austausch von Gefangenen im "Alle-gegen-alle"-Format zu aktivieren. Darüber hinaus brachten sie ihre Sorge über die jüngsten Bedrohungen gegen Angehörige der OSZE-Beobachtungsmission zum Ausdruck. In dem andauernden Konflikt in der Ostukraine sollen bislang nach UN-Angaben etwa 10.000 Menschen getötet worden sein. Ein im Jahr 2015 abgestimmter Friedensplan wurde bislang nicht umgesetzt.

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