Türkische Opposition fordert, Ergebnisse des Verfassungsreferendums für ungültig zu erklären

Türkische Opposition fordert, Ergebnisse des Verfassungsreferendums für ungültig zu erklären
Türkische Opposition fodert Ergebnisse des Verfassungsreferendums für ungültig zu erklären
Der Vize-Chef der Republikanischen Volkspartei (CHP), Bülent Tezcan, hält es für nötig, dass „die Hohe Wahlkommission die Abstimmung annulliert“. Dies sei das Einzige, was „die Situation im Rahmen des Gesetzes entspannen“ könnte, erklärte er laut der Nachrichtenagentur Dogan. Bei dem Volksentscheid sei es zu "Manipulationen" und „Wahlbetrug“ gekommen, sodass der CHP „Stimmen gestohlen wurden“. Die Partei ruft dazu auf, bis zu 60 Prozent der Stimmen neu auszuzählen.

„Ja“ wählten am Sonntag 51,39 Prozent und damit die Mehrheit aller wahlberechtigten Türken. 48,61 Prozent von ihnen stellte sich gegen die Verfassungsänderung, die einen Wechsel des politischen Systems hin zu einem Präsidialstaat vorsieht. Aus den offiziellen Erhebungen geht hervor, dass die drei größten Städte der Türkei beim Volksentscheid „Nein“ wählten. Auch der mehrheitlich kurdische Südosten war dagegen.

Türken in Deutschland stimmten mit deutlicher Mehrheit für Erdoğans Präsidialsystem

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