Britischer Außenminister Boris Johnson bietet Russland Mitgliedschaft bei Anti-IS-Koalition an

Britischer Außenminister Boris Johnson bietet Russland Mitgliedschaft bei Anti-IS-Koalition an
Britischer Außenminister Boris Johnson bietet Russland Mitgliedschaft bei Anti-IS-Koalition an
Der britische Außenminister Boris Johnson hat Russland vorgeschlagen, sich der westlichen Anti-IS-Koalition anzuschließen. In seinem Samstagsartikel für das Blatt Telegraph schrieb der Politiker, dass Moskau damit seine strategischen Interessen in Syrien wahren und in Zukunft ein fruchtbareres Verhältnis zum US-Präsidenten Donald Trump finden könne. „Sie haben noch Zeit, auf der richtigen Seite des Konfliktes zu sein“, betonte Boris Johnson.

Gleichzeitig sollte Russland auf einen dauerhaften Waffenstillstand hinarbeiten und dem Einsatz von C-Waffen in Syrien ein Ende setzen. Der Politiker nannte den syrischen Staatschef Baschar al-Assad einen „Erzterroristen“, der buchstäblich und bildlich gesprochen „toxisch“ sei. Es sei höchste Zeit, dass Russland sich dieser Tatsache bewusst werde.  

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Zuvor hatte Boris Johnson dem Westen vorgeschlagen, neue Sanktionen gegen Russland für dessen angebliche Unterstützung für Baschar al-Assad zu verhängen. Die Idee scheiterte jedoch auf dem G7-Außenministertreffen in Rom. Der Politiker rief außerdem die USA auf, neue Angriffe auf Syrien zu fliegen.

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