Hilfsorganisationen retten Hunderte Flüchtlinge aus dem Mittelmeer

Hilfsorganisationen retten Hunderte Flüchtlinge aus dem Mittelmeer
Hilfsorganisationen retten Hunderte Flüchtlinge aus dem Mittelmeer
Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée hat am Freitag wieder hunderte Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer aus Seenot gerettet, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Binnen sieben Stunden seien 500 Menschen aus dem Wasser geborgen worden, teilte die Organisation am Samstag mit. Ein Mann sei auf einem der Schlauchboote gestorben.

Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) twitterte am Samstag, Fischer hätten 101 Menschen von einem sinkenden Boot gezogen, fünf seien ertrunken. Wann genau sich dieses Unglück ereignet hat, war zunächst unklar. Nach IOM-Angaben sind seit Jahresbeginn bereits fast 800 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen.

Ein Jahr nach Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspaktes - bislang 1.014 Migranten abgeschoben

Schlepper im Bürgerkriegsland Libyen schicken Flüchtlinge und Migranten oft in nicht seetüchtigen Booten aufs Meer. Papst Franziskus hatte beim Kreuzweg am Karfreitag an das Leid der Migranten erinnert und von Scham angesichts der Bilder von Schiffbrüchen gesprochen, die mittlerweile alltäglich geworden seien.

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