Rotes Kreuz: Spenden für Hungernde in Afrika reichen nicht

Rotes Kreuz: Spenden für Hungernde in Afrika reichen nicht
Rotes Kreuz: Spenden für Hungernde in Afrika reichen nicht
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat zu Ostern die Hilfsbereitschaft der Deutschen für die Hungernden in Afrika und im Jemen gelobt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Angesichts von 20 Millionen leidenden Menschen im Südsudan, in Nigeria, in Somalia und im Jemen sei der Bedarf an Spenden aber weiterhin sehr groß, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Wenn wir jetzt nicht helfen, droht die größte humanitäre Katastrophe seit Jahrzehnten", erklärte der Aktivist.

Gleichzeitig beklagte Rudolf Seiters ein zu geringes Engagement der internationalen Staatengemeinschaft. Es sei "beschämend", wenn ganze acht von 195 Ländern, die in den Vereinten Nationen vertreten seien, 90 Prozent der internationalen Hilfsmittel aufbrächten, und sich die übrigen Staaten deutlich zurückhielten. Die bisher zur Verfügung gestellten internationalen Gelder reichten bei weitem nicht aus, betonte der DRK-Präsident. Die Hungersnot werde erst im Sommer ihren Höhepunkt erreichen.

Ein Junge auf der Suche nach Wasser in der Dürre-Region Somalias

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