USA führen Schweiz weiter auf Liste der Währungsmanipulatoren

USA führen Schweiz weiter auf Liste der Währungsmanipulatoren
USA führen Schweiz weiter auf Liste der Währungsmanipulatoren
Die Schweiz bleibt auf der US-Beobachtungsliste für Währungsmanipulation, berichtet Reuters. In einem in der Nacht auf Samstag veröffentlichten Bericht kritisierte das US-Finanzministerium die milliardenschweren Interventionen der Schweizer Notenbank SNB zur Schwächung des Frankens. Diese sollten transparent gemacht werden, erklärte die US-Behörde. Gleichzeitig haben die USA entgegen einem Wahlversprechen von Donald Trump China nicht als Währungsmanipulator eingestuft.

Der Schweizer Franken gilt bei Investoren als sicherer Hafen und ist daher besonders in turbulenten Zeiten gefragt. Die SNB will eine Aufwertung der aus ihrer Sicht bereits überbewerteten Währung aber mit allen Mitteln verhindern. Denn ein starker Franken macht Schweizer Waren im Ausland teuer und bremst damit die exportorientierte Wirtschaft. Die Notenbank schwächt den Franken daher gezielt über Interventionen am Devisenmarkt. Neben der Schweiz bleiben vorerst auch China, Japan, Korea, Taiwan und Deutschland auf der Beobachtungsliste. Keines dieser Länder erfüllt derzeit jedoch die Kriterien der USA, um als Währungsmanipulator zu gelten.

Kaum stand der Satz von Louise Schneider an der Wand, war auch schon die Polizei zur Stelle.

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