Gericht im US-Bundesstaat Arkansas verschiebt geplante Hinrichtungen

Gericht im US-Bundesstaat Arkansas verschiebt geplante Hinrichtungen
Gericht im US-Bundesstaat Arkansas verschiebt geplante Hinrichtungen
Sieben zum Tode verurteilte Häftlinge im US-Bundesstaat Arkansas müssen nicht mehr damit rechnen, in den nächsten Tagen hingerichtet zu werden. Der Oberste Gerichtshof von Arkansas setzte am Freitag (Ortszeit) die Hinrichtung von Bruce Ward aus, der wegen Mordes im Gefängnis sitzt. Wenig später untersagte ein Bezirksgericht in sechs anderen Fällen vorläufig den Gebrauch des Medikaments Vecuronium, das Teil der Giftmischung für die Exekutionen ist, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Geklagt hatte der Pharmahändler McKesson, der das Mittel an den Bundesstaat verkauft hatte. Arkansas wollte von Ostermontag an binnen elf Tagen sieben Häftlinge hinrichten lassen. Der Grund dafür ist, dass Ende des Monats das Haltbarkeitsdatum für noch vorhandene Dosen des Medikaments Midazolam ausläuft, das derzeit noch vorgesehener Bestandteil des zu verwendenden Giftcocktails ist.

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