Wasserstoff auf Saturn-Mond gibt Hoffnung auf außerirdisches Leben

Wasserstoff auf Saturn-Mond gibt Hoffnung auf außerirdisches Leben
Wasserstoff auf Saturn-Satelliten gibt Hoffnung auf außerirdisches Leben
Die NASA-Raumsonde Cassini hat auf dem sechstgrößten Saturn-Satelliten Enceladus Wasserstoffmoleküle entdeckt, was ein Hinweis auf die Erzeugung von Energie sein kann. Sie sollen aus Rissen in der Oberfläche des Mondes, ähnlich wie auf der Erde, entstanden sein, heißt es laut der jüngsten Studie in der Zeitschrift Astronomical Journal. Wissenschaftlern zufolge sei die Entdeckung ein „wichtiger Schritt“ bei der Suche nach außerirdischem Leben im Weltall.

Frühere Aufnahmen des Satelliten hatten vermuten lassen, dass sich auf Enceladus unter einer dicken Eisschicht ein großer Ozean verbirgt, so die Studie ferner. Somit seien hydrothermische chemische Reaktionen, die zwischen dem felsigen Kern und dem unter der Eisschicht liegenden Ozean entstehen, die einzige Erklärung für die Entstehung des Wasserstoffs. "Auch wenn wir kein Leben entdeckt haben, haben wir eine Nahrungsquelle für Leben gefunden", sagte der Teilnehmer der Studie, Hunter Waite.

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