WikiLeaks: Clintons Berater hat sie über Unterstützung der USA durch Al-Kaida informiert

WikiLeaks: Clintons Berater hat sie über Unterstützung der USA durch Al-Kaida informiert
WikiLeaks: Clintons Berater hat sie über Unterstützung der USA durch Al-Kaida informiert
Der Berater der früheren US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Bereich Außenpolitik, Jake Sullivan, hat seiner Chefin am 12. Februar 2012 Nachrichten aus dem Nahost kommentiert. Der Anführer von Al-Kaida, Aiman az-Zawahiri, hatte nämlich die Moslems in der Region aufgerufen, der syrischen Opposition im Kampf gegen den syrischen Präsidenten, Baschar al-Assad, beizustehen. „AQ ist in Syrien auf unserer Seite. Ansonsten hat sich alles wie erwartet erwiesen“, schrieb er.

WikiLeaks hat für großes Aufsehen um Hillary Clinton gesorgt, als die Plattform den gehackten E-Mail-Wechsel von John Podesta publik gemacht hat. Der Mann ist Kampagnenleiter der damaligen demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin. Die Enthüller posteten die geleakten E-Mails stückweise zu tausenden Dokumenten am Tag. Neben alltäglichen Belanglosigkeiten wie Essensbestellungen und Terminerinnerungen ging es in den Leaks auch hochpolitisch zu. Einer der skandalösesten Texte war die Rede Hillary Clintons vor Bankiers, in der sie buchstäblich gesagt hatte, dass sie zwei Politiken treibe: eine öffentliche und eine "ganz andere". Die E-Mails stammten aus der Zeit von 2008 bis 2016.

Das Eingangsportal der Central Intelligence Agency (CIA)