IWF stellt Georgien 285 Millionen US-Dollar bereit

IWF stellt Georgien 285 Millionen US-Dollar bereit
IWF stellt Georgien 285 Millionen US-Dollar bereit
Der Internationale Währungsfonds hat die Finanzhilfe für Georgien in Höhe von 285,3 Millionen US-Dollar bewilligt. Die Tranche soll die Wirtschaftsreformen unterstützen, die von der Regierung umgesetzt werden. Das dreijährige Kreditprogramm soll Georgien dabei helfen, seine wirtschaftliche Abhängigkeit zu mindern, eine koordinierte Wirtschaftspolitik zu betreiben sowie sein Wirtschaftswachstum zu fördern.

Georgien strebt auch allgemein mehr Unabhängigkeit in Wirtschaftsfragen an. Das kommt unter anderem bei den Entscheidungen im Bereich der Energieversorgung zum Ausdruck. Am 12. April hatte der georgische Energieminister Kachaber Kaladse den Beschluss seines Landes bekundet, kein Erdgas beim russischen Gaskonzern Gazprom bis Ende des laufenden Jahres anzukaufen. „Uns bietet sich die Möglichkeit, Gas in Aserbaidschan oder dem Iran zu kaufen. Zurzeit haben wir beschlossen, uns komplett mit aserbaidschanischem Gas zu versorgen“, zitierte ihn RIA Nowosti.

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Der Minister fügte hinzu, dass Georgien nach Ablauf des zweijährigen Vertrags mit Gazprom stärkere Positionen haben wird. Der Grund dafür sei ein Gasspeicher, der sich gerade im Bau befindet. Dieser soll das Land vom russischen Erdgas weniger abhängig machen.

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