PKK übernimmt Verantwortung für Anschlag in Diyarbakır

PKK übernimmt Verantwortung für Anschlag in Diyarbakır
PKK übernimmt Verantwortung für Anschlag in Diyarbakır
Die kurdische Arbeiterpartei PKK hat sich zu dem Anschlag auf die Polizei im südosttürkischen Diyarbakir bekannt. Das Attentat wäre gegen das „faschistische System“ gerichtet, das die AKP-Regierung und die ultranationalistische Oppositionspartei MHP mit dem Referendum über ein Präsidialsystem legalisieren wolle, erklärte die PKK in einer Mitteilung. Die PKK wolle zudem gegen die „Isolation, Unterdrückung und Folter“ in türkischen Gefängnissen protestieren, zitiert dpa den Bericht.

Die Detonation hatte sich am Dienstagmorgen im Viertel Baglar in der Nähe des Stadtzentrums auf dem Gelände der Sondereinsatzpolizei ereignet. Die Explosion ließ Scheiben umliegender Geschäfte zerbersten. Ein unter den Trümmern eingeschlossener Mann sei in der Nacht geborgen worden und im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, sagte der türkische Innenminister Süleyman Soylu dem Sender Habertürk. Nach neuesten Angaben seien damit bei dem Anschlag drei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden.

Türkisches Innenministerium stuft Explosion in Diyarbakir doch als Terroranschlag ein