Acht Tote bei Kämpfen zwischen Polizei und Terroristen in Philippinen

Acht Tote bei Kämpfen zwischen Polizei und Terroristen in Philippinen
Acht Tote bei Kämpfen zwischen Polizei und Terroristen in Philippinen (Symbolbild)
Am Dienstag sind bei Kämpfen zwischen der Armee und mutmaßlichen Islamisten auf der philippinischen Ferieninsel Bohol mindestens acht Menschen getötet worden. Das teilte die Nachrichtenagentur dpa mit. Vermutet wird, dass eine bewaffnete Gruppe von Angreifern auf der Insel Bohol ausländische Urlauber entführen wollte. Zu Beginn der Woche hatten die Botschaften der USA und Australiens vor Entführungen gewarnt.

Es sei in dem Küstenort Inabanga zu einem stundenlangen Schusswechsel gekommen, so ein Militärsprecher. Anwohner hätten gemeldet, dass eine bewaffnete Gruppe von zehn Männern mit Schlauchbooten gelandet sei. Fünf mutmaßliche Islamisten seien getötet worden. Mindestens drei Soldaten seien ebenfalls gestorben, zwei weitere seien verletzt worden. Nach Angaben des philippinischen Polizeichefs handelte es sich um Terroristen der Gruppierung Abu Sayyaf.

Bereits im Jahr 2008 hatten somalische Piraten den deutschen Segler Jürgen Kantner und dessen Frau entführt. Damals kamen diese gegen eine Zahlung von angeblich 445.000 Euro frei. Diesmal überlebte seine Frau allerdings nicht: Die Terroristen töteten sie bei der Geiselnahme.

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