Türkische Generalkonsulate mit verdächtigen Briefen konfrontiert

Türkische Generalkonsulate mit verdächtigen Briefen konfrontiert
Türkische Generalkonsulate mit verdächtigen Briefen konfrontiert
Im Vorfeld der Abstimmung über das von Staatschef Erdogan angestrebte Präsidialsystem sind am Montag bei mehreren türkischen Generalkonsulaten in Deutschland Briefe mit verdächtigen Substanzen eingegangen. Berichte über Funde lagen der Deutschen Presse-Agentur aus den Vertretungen in Frankfurt, Mainz, Hamburg, Hannover und Essen vor. Dort kam es zu teils größeren Polizei- und Feuerwehreinsätzen. An keinem der Orte entpuppte sich die Substanz jedoch als gefährlich.

Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass es sich zumindest in einigen Fällen um ein Vitamin-C-Präparat handelte. In Mainz wurde laut Polizei in einem Brief eine körnerähnliche Substanz ertastet. In Essen war die Rede von kleinen weißen Kügelchen, in Frankfurt, Hannover und Hamburg sprachen die Ermittler von weißem Pulver. In der Regel wurden die Konsulate zur Sicherheit zunächst abgeriegelt, bis Entwarnung gegeben werden konnte.

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