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Südossetien: Neuer Präsident und neuer Staatsname gewählt

Südossetien: Neuer Präsident und neuer Staatsname gewählt
Südossetien: Neuer Präsident und neuer Staatsname gewählt
Am Sonntag fanden in Südossetien Präsidentschaftswahlen statt. Gleichzeitig entschieden die Südosseten in einem Referendum über den Namen ihrer Republik. Obwohl die Stimmenauszählung noch nicht beendet sei, liege der Parlamentsvorsitzende Anatoli Bibilow vorn, verlautete aus der Zentralen Wahlkommission der Republik. Nach der Auszählung von 35 Prozent der Stimmen wurde bekannt, dass über 78 Prozent der Wähler für die Umbenennung von Südossetien in den Staat Alanien gestimmt haben.

Um das höchste Amt der Republik wetteiferten drei Kandidaten. Das sind der amtierende Staatschef Leonid Tibilow, der Parlamentsvorsitzende Anatoli Bibilow und der 36-jährige Alan Gaglojew, Mitarbeiter des Komitees für Staatssicherheit. Zum Sieg sind mehr als 50 Prozent der Stimmen erforderlich. Im Land waren 77 Wahllokale geöffnet. Die wahlberechtigten Bürger konnten ihre Stimme auch in vier Wahllokalen in Russland und in einem Wahllokal in Abchasien abgeben.

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