Selbstmordanschlag in Ausbildungslager der somalischen Streitkräfte – mindestens zehn Tote

Selbstmordanschlag in Ausbildungslager der somalischen Streitkräfte – mindestens zehn Tote
Ein Attentäter in militärischer Uniform hat sich in einem Ausbildungslager der somalischen Streitkräfte in Mogadischu in die Luft gesprengt, meldet dpa mit Verweis auf einen ranghohen Militärangehörigen. Mindestens zehn Menschen sind umgekommen, wenigstens 15 weitere wurden verletzt. Zum Anschlag bekannte sich die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab in einer im Radio verbreiteten Botschaft.

Auch am Sonntag hatte es einen Terroranschlag im somalischen Mogadischu gegeben. Es handelte sich dabei um einen Autobombenanschlag, der mindestens 20 Menschenleben forderte. Der Selbstmordattentäter habe einen Militärkonvoi vor dem Verteidigungsministerium angegriffen, die meisten der Opfer seien Soldaten, sagte ein somalischer Militär der Deutschen Presse-Agentur. Etliche Fahrzeuge seien schwer beschädigt worden. Der Angreifer wollte anscheinend den neuen Armeechef Mohamed Ahmed Jimale töten. Der überstand den Anschlag jedoch in einem gepanzerten Fahrzeug. Unter den Toten waren auch Zivilisten. 

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