Österreich schlägt Investitionshilfe für eine Milliarde Euro für Griechenland vor

Österreich schlägt Investitionshilfe für eine Milliarde Euro für Griechenland vor
Österreich schlägt Investitionshilfe für Griechenland vor
Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling schlägt als zusätzliche Hilfe für Griechenland ein Investitionsprogramm in Höhe von rund einer Milliarde Euro vor. Das erklärte er im Interview der Zeitung "Der Standard". "Man sollte sich fragen, ob man nicht über die Europäische Investitionsbank, vielleicht auch mit dem Euro-Rettungsfonds ESM, ein großes Investitionsprogramm startet, um einen ordentlichen Schub zu kriegen", so Schelling.

Vorstellbar sei etwa, dass Investoren Geld in Windkraftanlagen stecken, um das Land unabhängiger von Energieimportenzu machen, zitiert ihn die Nachrichtenagentur Reuters. Nur wenn bessere Strukturen aufgebaut würden, sei langfristig sichergestellt, dass Griechenland zurück in die Spur komme und wieder kapitalmarktfähig werde. Als mögliche Größenordnung für ein solches Investitionsprogramm mit mehreren Projekten nannte Schelling eine Milliarde Euro.

Während die EU Finanzminister in Valetta über Griechenlandkredite beraten, protestieren am 6. April 2017 wiedereinmal etliche Griechen in Athen gegen das Spardiktat.

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