Russlands Außenministerium: „Moskau braucht den Dialog nicht in höherem Maße als London“

Russlands Außenministerium: „Moskau braucht den Dialog nicht in höherem Maße als London“
Russlands Außenministerium: „Moskau braucht den Dialog nicht in höherem Maße als London“
Russlands Außenministerium hat in seinem Kommentar zur Absage des Moskau-Besuchs von Boris Johnson Großbritannien vorgeworfen, die aktuelle Situation in Syrien gründlich misszuverstehen. Außerdem ignoriere London die Bemühungen Moskaus, die syrische Krise beizulegen. Russland brauche den Dialog nicht in höherem Maße als Großbritannien, steht im offiziellen Statement der Behörde.

„Nach den Erklärungen von Boris Johnson zu urteilen, hat er im Moment andere Prioritäten – und zwar die Situation in Syrien und die „russische Unterstützung des Regimes von Baschar al-Assad“ mit seinen G7-Parntern zu erörtern. Der Beschluss, Boris Johnsons, seinen Besuch in Moskau abzusagen, stärkt ein weiteres Mal den Zweifel, ob das Gespräch mit den Briten tatsächlich einen Mehrwert abwirft. Denn sie haben keinen eigenen Standpunkt zu den meisten aktuellen Problemen und keinen realen Einfluss auf den Verlauf internationaler Geschehnisse, da sie im Schatten ihrer strategischen Partner stehen. Wir glauben nicht, dass wir den Dialog mit London in höherem Maße brauchen, als es selbst“, verlautete es aus dem Außenministerium in Moskau.

Russlands Außenministerium nennt Grund für Boris Johnsons Besuchsabsage absurd