Südossetien wählt Staatschef

Südossetien wählt Staatschef
Südossetien wählt Staatschef
An diesem Sonntag finden in Südossetien die Präsidentschaftswahlen statt. Im Land sind 77 Wahllokale geöffnet. Die wahlberechtigten Bürger können ihre Stimme auch in vier Wahllokalen in Russland und in einem Wahllokal in Abchasien abgeben. Der Urnengang wird bis 20 Uhr Ortszeit dauern.

Um das höchste Amt der Republik wetteifern drei Kandidaten. Das sind der amtierende Staatschef Leonid Tibilow, der Parlamentsvorsitzende Anatoli Bibilow und der 36-jährige Alan Gaglojew, Mitarbeiter des Komitees für Staatssicherheit. Damit die Wahl für gültig erklärt wird, muss sich die Wahlbeteiligung auf 50 Prozent plus eine Stimme belaufen. Zum Sieg sind mehr als 50 Prozent der Stimmen erforderlich. Gleichzeitig entscheiden die wahlberechtigten Südosseten in einem Referendum über den Namen ihrer Republik. Laut einem Vorschlag soll Südossetien in Zukunft Alanien heißen.

Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz am 2. Februar 2017 während der Sitzung zur Vorbeugung von Zwischenfällen an der georgisch-südossetischen Grenze in Zchinwali, Süd-Ossetien.

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