Proteste gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro münden erneut in Gewalt

Proteste gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro münden erneut in Gewalt
Proteste gegen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro münden erneut in Gewalt
Am Samstag sind wieder Tausende Gegner des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro landesweit auf die Straße gegangen. Die Polizei blockierte den Marsch in der Hauptstadt Caracas. Zahlreiche Metro-Stationen wurden geschlossen. An großen Straßen wurden Kontrollstellen eingerichtet. Der Protest der Opposition mündete erneut in Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Demonstranten warfen Steine und Brandflaschen und zündeten Müll an. Die Polizei musste mit Tränengas durchgreifen. Zuvor hatte der Rechnungshof des Landes dem Oppositionspolitiker Henrique Capriles ein 15-jähriges Berufsverbot erteilt. Dem Gouverneur des Bundesstaates Miranda und aussichtsreichen Kandidaten für die im kommenden Jahr anstehenden Präsidentschaftswahlen werden administrative Unregelmäßigkeiten zur Last gelegt. Regierungskritiker bezeichnen das Verbot als Willkür.

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