Russlands Außenministerium nennt Grund für Boris Johnsons Besuchsabsage absurd

Russlands Außenministerium nennt Grund für Boris Johnsons Besuchsabsage absurd
Russlands Außenministerium nennt Grund für Boris Johnsons Besuchsabsage absurd
Das russische Außenministerium hat die Absage des geplanten Besuchs von Boris Johnson in Moskau kommentiert. Behördensprecherin Maria Sacharowa nannte den Grund dafür absurd. Die Absage des Besuchs sei gleich nach dessen Aufschub erfolgt. Dabei habe die britische Seite verschiedene Gründe dafür genannt, betonte die russische Diplomatin.

„Man bekommt den Eindruck, dass unsere westlichen Kollegen in irgendeiner eigenen Realität leben, in der sie versuchen, zuerst eigenmächtig kollektive Pläne zu schmieden, um sie dann wiederum eigenmächtig zu ändern. Dabei erdenken sie dafür absurde Gründe. Wir haben immer für stabile Beziehungen auf einer festen völkerrechtlichen Grundlage plädiert. Leider sind Stabilität und Konsequenz mehr keine charakteristischen Züge der westlichen Außenpolitik“, erklärte Maria Sacharowa.

Zuvor hatte der britische Außenminister Boris Johnson seinen für den 10. April geplanten Besuch in Moskau abgesagt. Eigentlich hätte der Politiker Moskau Ende März besuchen sollen. Allerdings musste die Agenda von Boris Johnson wegen eines Außenministertreffens der NATO-Staaten geändert werden.

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