Chinesische Behörden registrieren erste Ansteckung mit Vogelgrippe in Tibet

Chinesische Behörden registrieren erste Ansteckung mit Vogelgrippe in Tibet
Chinesische Behörden registrieren erste Ansteckung mit Vogelgrippe in Tibet
Ein Einwohner von Tibet hat sich mit dem H7N9-Virus angesteckt, berichtet RIA Nowosti. Bei dem Erkrankten handelt es sich um einen 41-jährigen Mann, der in diesem Februar aus der Provinz Sichuan nach Lhasa umgesiedelt ist. Der Patient verkaufte auf dem örtlichen Markt Geflügel. Erste Symptome entwickelten sich bei dem Mann am 2. April. Die Diagnose Vogelgrippe wurde am Folgetag bestätigt.

Die Behörden schlossen den Markt und ließen den Handel mit lebendigem Geflügel in der Region einstellen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Peking soll die Vogelgrippe in diesem Winter im Land 160 Menschen dahingerafft haben. Die Gesamtzahl der Ansteckungen beläuft sich derzeit auf 458 Fälle. Der weltweit erste Ansteckungsfall mit dem H7N9-Virus wurde wiederum in der Volksrepublik China im Jahr 2013 registriert.

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