Washington schließt neue Strafmaßnahmen gegen Damaskus nicht aus

Washington schließt neue Strafmaßnahmen gegen Damaskus nicht aus
Washington schließt neue Strafmaßnahmen gegen Damaskus nicht aus
Nach dem Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt haben die USA weitere Aktionen nicht ausgeschlossen, berichtet die Deutsche-Presseagentur. „Wir sind darauf vorbereitet, mehr zu unternehmen. Aber wir hoffen, dass das nicht nötig sein wird“, sagte die US-Botschafterin bei der UNO Nikki Haley. US-Finanzminister Steve Mnuchin kündigte seinerseits am Freitag zusätzliche Sanktionen gegen Syrien an. Die US-Regierung wolle mit ihnen den maximalen Effekt erzielen.

In der Nacht zum Freitag hatte Donald Trump einen syrischen Fliegerhorst nahe Homs mit 59 Marschflugkörpern angreifen lassen. Der Grund war ein mutmaßlicher Giftgaseinsatz vom Dienstag mit mehr als 80 Toten gewesen. Syriens Regierung wies die Verantwortung dafür entschieden zurück. Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilte die Attacke auf die syrische Militärbasis als Angriff auf die Souveränität Syriens.

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Inzwischen schließt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine deutsche Beteiligung mit Tornado-Aufklärungsflugzeugen an möglichen weiteren US-Angriffen in Syrien aus. Die deutschen Tornados hätten in der Koalition gegen den Terror eine sehr klare Aufgabe, nämlich im Kampf gegen den IS aufzuklären, sagte die CDU-Politikerin dem Sender SWR. „Und ich betone, im Kampf gegen den IS. Das ist der ganz klare Auftrag und innerhalb dieses Auftrages wird gehandelt.“ Dies habe nichts mit der Frage von Chemiewaffen und Präsident Baschar al-Assad zu tun.

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