Russische Sberbank verlässt ukrainischen Markt

Russische Sberbank verlässt ukrainischen Markt
Russische Sberbank verlässt ukrainischen Markt
Die russische Sberbank hat offiziell auf der Webseite ihres ukrainischen Tochterunternehmens mitgeteilt, dass sie den ukrainischen Markt verlässt. Als Grund wurden die „langfristigen negativen Tendenzen im Wirtschaftsleben des Landes“ genannt. Dabei sei die Sberbank bereit, sich korrekt vom ukrainischen Markt zurückzuziehen, indem sie die Interessen der ukrainischen Kunden und Mitarbeiter schützen wird.

"Die Ereignisse des letzten Monats – die Sanktionseinführung seitens des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine sowie aggressive und nachdrückliche Handlungen der Partei Nationales Korps - haben den Verhandlungsprozess mit dem Käufer der Sberbank-Aktien in der Ukraine vorangebracht", heißt es in der Erklärung. Die Aktien sollen an ein lettisches Konsortium und eine weißrussische Privatfirma gehen. "Ein Konsortium von Investoren erwirbt 100 Prozent der Aktien der ukrainischen offenen Aktiengesellschaft Sberbank, die eine Tochterbank der russischen offenen Aktiengesellschaft ist. Teil des Konsortiums werden die lettische Bank Norvik Banka und ein weißrussisches Privatunternehmen sein. Ein entsprechendes juristisch verpflichtendes Dokument wurde heute unterzeichnet", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der russischen Bank vom 31. März.

Nachdem rechtsextreme Übergriffe und gezielte Schikanen vonseiten der Regierung der ukrainischen Tochter der russischen Sberbank eine reguläre Arbeit weitgehend verunmöglicht hatten, werden ausländische Investoren deren Anteile und den Geschäftsbetrieb übernehmen.

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