Kremlsprecher: US-Angriff in Syrien de facto zum Nutzen des IS ausgeführt

Kremlsprecher: US-Angriff in Syrien de facto zum Nutzen des IS ausgeführt
Kremlsprecher: US-Angriff in Syrien de facto zum Nutzen des IS ausgeführt
Die US-Angriffe in der syrischen Provinz Homs haben den Kampf gegen den Terrorismus beeinträchtigt, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. „Bemerkenswert ist, dass Trump im Laufe des Wahlkampfs die Bekämpfung des internationalen Terrorismus als Hauptziel deklarierte. Aber alles passierte umgekehrt“, so Peskow. „Die Tatsache, dass die Attacken de facto zum Nutzen des „Islamischen Staates“ und anderer Terrororganisationen ausgeführt wurde, bleibt eindeutig“, sagte er.

Zuvor hatte auch das russische Ministerium darauf hingewiesen, dass Washington zur Begründung seiner Militäraktion das tatsächliche Geschehen in Idlib völlig verdreht hat. Syrien besitzt keine chemischen Waffen mehr, das sei von der Organisation zum Verbot der chemischen Waffen offiziell in ihrem Abschlussbericht aus dem Jahr 2016 bestätigt worden. Dagegen gebe es ausreichend Hinweise darauf, dass den Terroristen, die Idlib kontrollieren, die Fassbomben hergestellt hätten, die chemische Giftsubstanzen beinhalteten. Die syrische Luftwaffe habe eine solche Produktionsstätte liquidiert, so das Außenministerium. „Mit dieser Ignoranz unterstützen die USA den internationalen Terrorismus. Durch diese Rückendeckung gestärkt, könnten die Terroristen nun weitere Schläge durchführen. Das verschlimmert die in der Welt vorhandenen Probleme und gefährdet die internationale Sicherheit. Die USA zeigten nicht zum ersten Mal so eine Rücksichtlosigkeit“, hieß es im Statement der Behörde.