IS bekennt sich zur Erschießung von Polizisten in Astrachan

IS bekennt sich zur Erschießung von Polizisten in Astrachan
IS bekennt sich zur Erschießung von Polizisten in Astrachan
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat die Verantwortung für bewaffnete Angriffe auf Polizeibeamte in Astrachan übernommen. IS-Kämpfer hätten zwei von ihnen am 4. April erschossen und in der Nacht zum Donnerstag eine Polizeistreife beschossen, berichtet das Mediaportal der Terrormiliz, "Amaq". Inzwischen wurden alle vier Männer, die am Angriff am Dienstag beteiligt waren, getötet, meldete ein Polizeisprecher. Mindestens zwei von ihnen waren auch in die zweite Attacke verwickelt.

In den Morgenstunden zum Dienstag wurden in der südrussischen Stadt Astrachan zwei Polizeibeamte mit gezielten Kopfschüssen hingerichtet. Sie waren einem Notruf nachgegangen, dem zufolge sich ein Verkehrsunfall im Leninski-Bezirk der Stadt ereignet haben soll. Im Anschluss an die Tat stahlen die Angreifer die Schusswaffen der Polizisten und flüchteten in einem Fahrzeug. Dieses wurde später zehn Kilometer außerhalb der Stadt entdeckt. Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden arbeiten mit dem FSB und dem Innenministerium zusammen. Derzeit suchen sie nach acht Verdächtigen, die mit dem Angriff in Verbindung stehen sollen, und vier mutmaßlichen Tätern. Vier von den Personen wurden bereits getötet.

Mutmaßliche Rekrutierer der al-Nusra Front und des IS in Sankt Petersburg festgenommen.