Syrischer Außenminister dementiert C-Waffen-Einsatz in Idlib

Syrischer Außenminister dementiert C-Waffen-Einsatz in Idlib
Syrischer Außenminister widerlegt Vorwürfe des gezielten C-Waffen-Einsatzes
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim hat die Vorwürfe eines möglichen Chemiewaffen-Einsatzes in der Stadt Idlib zurückgewiesen. Ihm zufolge hätten die syrischen Militärs durch einen Luftangriff zufällig die C-Waffen-Lagerbestände des „Islamischen Staates“ getroffen. Al-Muallim hielt es für unmöglich, dass die Armee, die auf beinahe allen Fronten des syrischen Krieges weit fortgeschritten ist, verbotene Substanzen gegen ihr eigenes Volk oder sogar Terroristen verwenden würde.

Auf die Frage, wie Damaskus zu einer Ermittlungsmission im Fall Idlib stünde, bemerkte al-Muallim, dass frühere Erfahrungen bei derartigen Untersuchungen „nicht ermutigend“ wäre. Ferner könnte er die „Realität der US-Absichten“ in Syrien nicht voraussagen.  Solch eine Ermittlungsmission dürfe nicht politisiert werden und „Damaskus, nicht die Türkei“ sollte sie beginnen. Dabei meinte er offensichtlich die jüngsten Erklärungen Ankaras zum Fall sowie die Obduktion von einigen Opfern des Gasangriffs, die in der Türkei durchgeführt wurde.

US-Gesandte im UN-Sicherheitsrat beschuldigt syrischen Präsidenten Giftgas eingesetzt zu haben.