Russischer Militärsprecher: Giftgas-Todesfälle durch syrischen Luftangriff auf Terroristen-Depot

Russischer Militärsprecher: Giftgas-Todesfälle durch syrischen Luftangriff auf Terroristen-Depot
Russischer Militärsprecher: Giftgas-Todesfälle durch syrischen Luftangriff auf Terroristen-Depot
Russische Militärquellen behaupten, dass alle Opfer der Giftgasattacke in Syrien auf einen Luftangriff zurückzuführen sind, der unbeabsichtigt auch ein C-Waffen-Lager der so genannten Rebellen traf. Es seien ein großes Munitionslager der Terroristen und eine Ansammlung von Militärgerät bombardiert worden. "Auf dem Gelände des Depots waren Werkstätten, in denen chemische Munition hergestellt wurde", erklärte ein russischer Militärsprecher am Mittwoch über YouTube.

Bei einem der schwersten Angriffe mit Giftgas im syrischen Konflikt sind Aktivisten zufolge mindestens 58 Menschen getötet worden, darunter elf Kinder. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mit Sitz in England meldete am Dienstag, dass aus der von Rebellen kontrollierten Stadt Chan Schaichun im Nordwesten des Landes zudem über Dutzende Verletzte berichtet wurde. Der Sprecher der Gesundheitsbehörde in Idlib, Mounzer Khalil, sprach von über 300 Verletzten. Flugzeuge hätten am Morgen mehrere Angriffe geflogen, erklärten die Informanten des selbsternannten Menschenrechtsbeobachters von SOHR.

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