USA, Frankreich und Großbritannien reichen UN-Resolutionsentwurf zum Gasangriff in Idlib ein

USA, Frankreich und Großbritannien reichen UN-Resolutionsentwurf zum Gasangriff in Idlib ein
USA, Frankreich und Großbritannien reichen UN-Resolutionsentwurf zum Gasangriff in Idlib ein
Washington, Paris und London haben dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zum tödlichen Einsatz der Chemiewaffen im syrischen Gouvernement Idlib vorgelegt. Diplomatischen Quellen zufolge könnte darüber noch am Mittwoch abgestimmt werden. Im Dokument beharren die drei Länder auf einer internationalen Untersuchung des Giftgasangriffs. Außerdem fordern sie einen Zugang zu Luftwaffenstützpunkten, von denen aus die Attacke am Dienstag ausgeführt werden konnte.

Bei einem der schwersten Angriffe mit Giftgas im syrischen Konflikt sind Aktivisten zufolge mindestens 58 Menschen getötet worden, darunter elf Kinder. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mit Sitz in England meldete am Dienstag, dass aus der von Rebellen kontrollierten Stadt Chan Schaichun im Nordwesten des Landes zudem über Dutzende Verletzte berichtet wurde. Der Sprecher der Gesundheitsbehörde in Idlib, Mounzer Khalil, sprach von über 300 Verletzten. Flugzeuge hätten am Morgen mehrere Angriffe geflogen, erklärten die Informanten des selbsternannten Menschenrechtsbeobachters von SOHR.

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