Russland weist Vorwürfe über Giftgasangriff auf Chan Schaichun in Syrien zurück

Russland weist Vorwürfe über Giftgasangriff auf Chan Schaichun in Syrien zurück
Russland weist Vorwürfe über Giftgasangriff auf Chan Schaichun in Syrien zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat den angeblichen Giftgasangriff der russischen Luftwaffe auf Chan Schaichun dementiert. "Die Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte haben keine Angriffe auf die Stadt Chan Schaichun im Gouvernement Idlib verübt", heißt es in der Pressemitteilung der Behörde. Die Nachrichtenagentur Reuters, die den Anschlag gemeldet hatte, habe es „geschafft, sogar die Urquelle dieser Nachricht zu entstellen, die darüber nichts erklärt hatte“.

Die britische "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" habe nur einen Angriff der Militärflugzeuge vermutet, ohne ihre Zugehörigkeit zu nennen. "Diese bei weitem nicht der erste Fall solcher ‘initiativreichen Herangehensweise‘ seitens Reuters bei der Verbreitung von anti-russischen Falschmeldungen ruft nur ein tiefes Bedauern über den verlorenen Ruf einer angesehenen und objektiven Nachrichtenagentur hervor", wird in der Pressemeldung bemerkt. Am Dienstagmorgen hat Reuters mit Verwies auf die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, dass „die russischen Flugzeuge oder die Flugzeuge der syrischen Regierung“ die Stadt Chan Schaichun, eine Stadt im Gouvernement Idlib im Nordwesten von Syrien, mit chemischen Waffen angegriffen hatten.

Türkische Sanitäter in Schutzanzügen  bringen einen Syrer aus Idlip zur medizinischen Behandlung.

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