EU-Ratspräsident Tusk: Balkan-Migrationsrouten bleiben geschlossen, EU hält an Türkei-Pakt fest

EU-Ratspräsident Tusk: Balkan-Migrationsrouten bleiben geschlossen, EU hält an Türkei-Pakt fest
EU-Ratspräsident Tusk: Balkan-Migrationsrouten bleiben geschlossen, EU hält an Türkei-Pakt fest
Die EU ist entschlossen, an dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei festzuhalten, um ihre Außengrenzen weiter zu sichern und die Routen illegaler Einwanderung in der Region geschlossen zu halten. Das erklärte der EU-Ratspräsident Donald Tusk nach seinem Treffen mit dem bulgarischen Präsidenten Rumen Radew. Der Politiker lobte die Bemühungen von Bulgariens bei der Sicherung der Grenze mit der Türkei und versprach weitere EU-Mittel, sollte es zur Befestigung der Grenze zusätzliche Hilfe benötigen.

Das EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen wurde vor einem Jahr unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung ist es den EU-Staaten erlaubt, alle illegalen Migranten zurück in die Türkei abzuschieben. Im Gegenzug sollen die EU-Mitgliedsstaaten syrische Flüchtlinge, die in der Türkei leben, aufnehmen.

Archivfoto. Der türkische Innenminister bezichtigte Deutschland und die Niederlande, eine subversive Kampagne gegen sein Land zu steuern.