Fünf Verletzte nach Explosion im BMW-Werk in Bayern

Fünf Verletzte nach Explosion im BMW-Werk in Bayern
Fünf Verletzte nach Explosion im BMW-Werk in Bayern
Nach einem schweren Betriebsunfall im BMW-Werk im bayerischen Ergolding mussten fünf Mitarbeiter in ärztliche Behandlung, teilte ein Polizeisprecher gegenüber der Passauer Neuen Presse mit. Zwei davon wurden mit schweren Traumata per Hubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert. Als Grund der Explosion nannte man die „Entladung einer Gasflasche".

Seit Frühlingsbeginn treffen Betriebsunfälle die bayerischen Ableger des deutschen Automobilherstellers bereits zum zweiten Mal. Am 20. März waren zwei Mitarbeiter des Münchner BMW-Werks während ihrer Spätschicht ohnmächtig vorgefunden, berichtete die Bild. Ihre Kollegen mussten den Notarzt alarmieren, einer der Monteure wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Eine medizinische Untersuchung wies hohen Blutalkohol bei einem und enormen Amphetaminwert beim anderen Mann auf. Außerdem ließ sie schlussfolgern, dass die beiden einen Joint mit synthetischer Kräutermischung geraucht haben sollen.

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Die Fahrlässigkeit der Monteure führte einen vorübergehenden Produktionsstopp herbei: Das Fließband wurde für circa 40 Minuten stillgelegt. Der Konzern sei noch nie mit einem derartigen Vorfall konfrontiert worden. Der Schaden des Drogen-Exzesses wurde auf beinahe eine Million Euro eingeschätzt.

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