Explosion in U-Bahn in Sankt Petersburg: 14 Tote und 51 Verletzte - Liveticker

Explosion in U-Bahn in Sankt Petersburg: 14 Tote und 51 Verletzte - Liveticker
Explosion in U-Bahn in Sankt Petersburg - mehrere Verletzte
Nach einer Bomben-Explosion in der U-Bahn von Sankt Petersburg ist die Zahl der Opfer gestiegen. Nach offiziellen Angaben wurden bisher 14 Personen getötet und über 50 Personen verletzt. Präsident Wladimir Putin befand sich zum Zeitpunkt des Anschlags in St. Petersburg. Die russische Generalstaatsanwaltschaft bestätigt, dass es sich bei der Explosion um einen Terroranschlag handelt. Inzwischen hat die Sankt Petersburger Metro den Betrieb wiederaufgenommen.

12:50 Uhr: Kirgisische Sondereinsatzkräfte vernehmen die Eltern des mutmaßlichen Selbstmordattentäters in seiner Heimatstadt Osch. Die kirgisische Nachrichtenagentur 24.kg meldet: "Akbarschon war 2011 zusammen mit seinen Eltern nach Russland ausgewandert. Später kehrten seine Eltern zurück, er selbst blieb dort, um weiter Geld zu verdienen. Am 3. März kam er laut Verwandter zu Besuch nach Osch."

11:50 Uhr: Alle Opfer des Anschlags in der Metro sind nach Aussage des Leiters der Petersburger Notfallmedizin, Valery Parfenow, mittlerweile identifiziert worden.

11:15 Uhr: Nach einer anonymen Bombendrohung wurde in Sankt Petersburg erneut die Metro-Station Sennaja Ploschtschad geschlossen. Bisher gibt es keine offiziellen Berichte, ob tatsächlich Sprengkörper gefunden wurden.

Der russische Präsident Wladimir Putin während eines Treffens mit dem Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukashenko im Konstantin Palast in St. Petersburg; Russland, 3. April 2017.

10:32 Uhr: Die Zahl der Opfer der Tragödie steigt auf 14 Menschen, berichtet RIA Nowosti.

10:30 Uhr: Die Zeitung Gaseta.ru veröffentlichte neue Fotos des Terrorverdächtigen aus den sozialen Netzwerken.

09:20 Uhr: Nach Angaben des kirgisischen Geheimdienstes GKNB handelt es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen 22 Jahre alten Kirgisen namens Akbarschon Dschalilow. 

08:46 Uhr: Der Mann, der auf Überwachungsfotos als mutmaßlicher Attentäter identifiziert wurde, meldete sich inzwischen bei den Behörden und wird nicht mehr als Verdächtiger geführt.

08:29 Uhr: Nach vorläufigen Angaben sei der Terrorattentäter ein gebürtiger Kirgise. Das teilte der Pressesprecher des kirgisischen Staatskomitees für Nationale Sicherheit, Rachat Sulajmanow, gegenüber RIA Nowosti mit. Ihm zufolge stehe die Behörde derzeit im ständigen Kontakt mit ihren russischen Kollegen.

07:27 Uhr: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ein Kondolenztelegramm an den russischen Präsidenten Wladimir Putin geschickt.

Sehr geehrter Herr Präsident,

mit Entsetzen habe ich von den Explosionen in St. Petersburg erfahren, die so viele Menschen getötet und verletzt haben. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich um einen feigen Anschlag gehandelt hat. Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre dies ein barbarischer Akt, den ich aufs Schärfste verurteile und dessen Drahtzieher ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Meine Gedanken sind bei den Familien der Todesopfer und bei den Verletzten, denen ich rasche Genesung wünsche.

Mit stillem Gruß

Dr. Angela Merkel
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland

Ausschnitt aus einem Video nach dem Attentat in der Sankt Petersburger U-Bahn; Russland, 3. April 2017

07:09 Uhr: In Sankt Petersburg hat die dreitägige Trauer um die Opfer des Terroranschlags in der Metro begonnen, berichtet RIA Nowosti. Nach jüngsten Angaben beläuft sich die Opferzahl der Attacke auf elf Menschen. 51 weitere erlitten Verletzungen. Die Untersuchung dauert an. Russlands Gesundheitsministerin Weronika Skworzowa rief Einwohner auf, Blut zu spenden. Obwohl es in den Krankenhausdepots genug Blutkonserven gebe, bestehe immer Bedarf an Blutspendern.

04:55 Uhr: Nach der Tragödie rief der US-Präsident Donald Trump seinen russischen Amtskollegen Waldimir Putin an, um den Angehörigen der Opfer sein tiefstes Beileid auszurichten. Im Telefongespräch bat der US-Politiker Wladimir Putin volle Unterstützung bei der Jagd nach den Tätern an. Wladimir Putin bedankte sich bei Donald Trump für dessen Solidarität. Die beiden Politiker seien sich einig gewesen, dass Terrorismus entschieden und schnell zerschlagen werden müsse, hieß es im Weißen Haus.

23:00 Uhr: Der Fahrer der U-Bahn, in der die Explosion stattgefunden hat, soll für seine Dienste ausgezeichnet werden. Durch sein Verhalten konnten Menschenleben gerettet werden. Die Sankt Petersburger U-Bahn Sprecherin gegenüber RIA Nowosti:

Wenn der Zug nicht in die Station eingefahren wäre, hätte die Explosion noch weitere Opfer in den geschlossenen Tunneln eingefordert.

22:30 Uhr: Die Jagd nach zwei Verdächtigen wurde aufgenommen. 

22:20 Uhr: Putin besucht die Anschlagsstelle. Der Täter wurde als ein 23-jähriger Mann identifiziert, der aus Zentralasien stammt. Es handelt sich um ein Selbstmordattentat. 

21:45 Uhr: Schweigeminute für die Opfer und ihre Hinterbliebenen während eines Spartak Moskau Spiels 

21:35 Uhr: Zahl der Todesopfer gestiegen: Die Anschläge haben 11 Menschenleben gekostet. Auch der US-Präsident und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben ihr Mitleid geäußert. 

21:15 Uhr: 

20:00 Uhr: In Sankt Peterburg wurden zwei Personen wegen Verdachts der Beteiligung am jüngsten U-Bahn-Terroranschlag zur Fahndung ausgeschrieben.

19:50 Uhr: Sankt Petersburg und seine Bürger halten zusammen. Taxiunternehmen und Busse bieten Fahrdienste umsonst an.

19:30 Uhr: Das Brandenburger Tor wird nicht in Solidarität mit den Opfern in den Russischen Nationalfarben erstrahlen. Als Begründung wurde  angegeben, dass Sankt Petersburg keine Partnerstadt Berlins sei. 

18.58 Uhr: Die Sicherheitsbehörden haben nach dem Anschlag in der Metro von Sankt Petersburg zwei Tatverdächtige zur Fahndung ausgeschrieben.

17.58 Uhr: Die Sprengkraft der entschärften Bombe, die in einem Feuerlöscher versteckt war, entspricht laut einer Polizeiquelle von Interfax einem Kilo TNT, dies entspräche drei bis fünf Mal so viel, wie die des explodierten Sprengsatzes.

17.47 Uhr: Ren TV hat ein Video des mutmaßlichen Terrorverdächtigen veröffentlicht:

17.40 Uhr: Zahlreiche Staatsoberhäupter sprechen den Opfern des Anschlags von Sankt Petersburg ihr Mitgefühl aus. Der Moskauer-Spiegel-Korrespondent Christian Neef ergeht sich derweil lieber in Verschwörungstheorien:

17.30 Uhr: Dreitägige Trauer ab Dienstag in Sankt Petersburg verkündet

17.03 Uhr: Laut dem russischen Ermittlungskomitee hat sich die Explosion zwischen den Stationen ereignet. Der Fahrer habe richtige Entscheidung getroffen, und sei bis zur nächsten Station weitergefahren.

Mehr lesen: Was bisher über das Sprenstoffattentat bekant ist

16.39 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur Interfax soll der mutmaßliche Attentäter von Überwachungskameras gefilmt worden sein. Bild des mutmaßlichen Täters veröffentlicht von REN TV:

16.33 Uhr: Aktualisierung des bisherigen Informationsstandes: Eine Bombe ist zwischen den Stationen "Sennaja Platz" und "Institut der Technologie" explodiert. Zudem wurde in der Station "Platz des Aufstands" noch ein weiterer Sprengsatz gefunden und bereits entschärft. Die Zahl der Toten wird mit derzeit neun angegeben. 

16.29 Uhr: Russischer Ermittlungsausschuss leitet Strafverfahren gemäß Artikel 205 (Terroranschlag) und 223.1 (Herstellung von Sprengstoffen) StGB RF ein

16.24 Uhr: Maria Hitaraschwili, Pressesprecherin des Mariinski Krankenhauses, zu den Opfern der Explosion, die in ihr Krankenhaus eingeliefert wurden:

In das Mariinski Krankenhaus wurden neun Menschen eingeliefert. Zwei von ihnen waren bei der Ankunft schon tot. Zwei weitere Personen befinden sich in der OP, die restlichen werden behandelt. Zurzeit ist das alles, was ich Ihnen sagen kann.“

16.17 Uhr: Außenminister Sigmar Gabriel äußerte am Rande des Rates für Auswärtige Beziehungen in Luxemburg sein Beileid für die Opfer:

In diesen dunklen Stunden sind wir in Gedanken bei unseren Freunden in Russland, den Opfern und ihren Familien. Ich verfolge die furchtbaren Nachrichten aus St. Petersburg mit tiefer Bestürzung“.

16.09 Uhr: Terrorexperte Shams Ul Haq gegenüber RT Deutsch zur Explosion in der Sankt Petersburger Metro-Station:

15.50 Uhr: Nach Angaben des Nationalen Anti-Terror-Komittees hat es entgegen anderslautender Meldungen lediglich eine einzige Explosion gegeben

15.47 Uhr: Das Nationale Anti-Terror-Komittee Russlands bittet die Massenmedien, keine Spekulationen über Ursachen und Täter zu verbreiten

15.39 Uhr: Staatsanwaltschaft bestätigt Terroranschlag

15.23 Uhr: Auch die US-amerikanische Botschaft in Moskau hat den Familienangehörigen der Opfern des Anschlags ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht.

15.10 Uhr: Regierungssprecher Seibert sprach den Betroffenen in Sankt Petersburg sein Mitgefühl aus

15.06 Uhr: Das Nationale Anti-Terrorismus Kommittee Russlands hat die bisherigen Opferzahlen bestätigt

15.04 Uhr: Hubschrauber kreisen über den betroffenen U-Bahnstationen

15.03 Uhr: Facebook-Tool "Ich bin in Sicherheit" für Sankt Petersburg aktiviert

15.00 Uhr: An der U-Bahn-Station Ploschtschad Wosstanija soll nach Polizeiangaben ein weiterer Sprengsatz gefunden worden sein. Ein Spezialkommando arbeitet gerade an der Entschärfung des Sprengsatzes

14.53 Uhr: Laut dem Pressesprecher des Gouverneurs von Sankt Petersburg hat sich die Zahl der Verletzten mittlerweile auf 50 erhöht

Терракты в метро

Публикация от Ден Сковорода (@denis_the_skovoroda)

14.50 Uhr: Georgi Poltawtschenk, der Gouverneur von Sankt Petersburg hat den Notplan für Sicherheitskräfte einberufen. Dies gab sein Pressesprecher bekannt

14.47 Uhr: Mittlerweile wurde das gesamte U-Bahnnetz in Sankt Petersburg gesperrt

14.40 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine umfassende Untersuchung des Vorfalls angekündigt und betonte in einer Stellungnahme: 

Wir ziehen alle möglichen Ursachen in Betracht, dies beinhaltet auch Terrorismus

14.35 Uhr: Karte der von mutmaßlichen Anschlägen betroffenen U-Bahnstationen

14.31 Uhr:

„Es gab eine Explosion, Rauch mit Geruch von Pulver. Als der Zug an der Station „Technologitscheskij Institut“ ankam, stiegen die Menschen durch Fenster aus, die Türen funktionierten nicht. Es gibt bestimmt Verletzte“, teilte ein Augenzeuge aus einem der betroffenen Wagen gegenüber dem Webportal Bumaga mit.

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14.29 Uhr: 

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14.26 Uhr: 

Die U-Bahn-Station Park Pobedy, Elektrossila, Moskowskije worota, Frunsenskaja, Technologitscheskij Institut, Sennaja ploschtschad und Gostinnyj dwor sind geschlossen.

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14.24 Uhr:

Eine Quelle der Nachrichtenagentur Interfax berichtet, dass es sich um einen selbstgebauten Sprengsatz handelt.

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14.23 Uhr:

Nach vorläufigen Angaben beschädigte die Explosion  jeweils einen Wagen an jeder betroffenen Station. Die Passagiere werden dringend evakuiert, berichtete eine Quelle in Sondereinsatzkräften gegenüber Interfax.

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14.20 Uhr:

Eine Quelle der Nachrichtenagentur TASS berichtet von zehn Toten.

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„Die Station „Tschjornaja retschka“ ist wegen eines entdeckten verdächtigen Gegenstandes geschlossen. Alle zentralen Metrostationen werden evakuiert. Ermittler können sich bislang nicht an die Arbeit machen“, so die Quelle. Die gesperrten Stationen „Sennaja“ und „Sadowaja“ bilden einen Umsteigeknoten im Zentrum der Stadt.