Martin Schulz kontert Angela Merkel und fordert mehr soziale Gerechtigkeit

Martin Schulz kontert Angela Merkel und fordert mehr soziale Gerechtigkeit
Martin Schulz kontert Angela Merkel
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Lippenbekenntnisse bei der Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit vorgeworfen, berichtet Reuters. Innovation sei kein Begriff für Sonntagsreden oder Samstagsreden, sagte der SPD-Politiker am Sonntag in Essen mit Blick auf die CDU-Chefin. Diese hatte Schulz am Vortag vorgehalten, von Gerechtigkeit zu reden, dabei aber zu vergessen, dass „Gerechtigkeit ohne Innovation nicht klappt“.

Schulz konterte: „Innovation braucht man jeden Tag in der Bildungslandschaft.“ Es gehe darum, dass Kinder von Professoren oder Managern die gleichen Chancen hätten, wie die Kinder hart arbeitender Menschen. Schulz erklärte, dass zwar Merkels Aussage stimme, Gerechtigkeit ohne Innovation gebe es nicht. „Innovation und Gerechtigkeit warun auch die Gründe, mit denen Helmut Kohl 1998 aus dem Bundeskanzleramt abgelöst wurde“, warnte der SPD-Politiker. Vor 19 Jahren war es dem damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder gelungen, den langjährigen CDU-Kanzler Kohl mit dem Slogan „Innovation und Gerechtigkeit“ abzulösen.

Angela Merkel wirft SPD veralteten Begriff von Gerechtigkeit vor

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