Russlands Verteidigungsministerium kritisiert westliche Militäroperation in Mossul

Russlands Verteidigungsministerium kritisiert westliche Militäroperation in Mossul
Russlands Verteidigungsministerium kritisiert westliche Militäroperation in Mossul
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, hat die Handlungen der Internationalen Anti-Terror-Koalition im Irak scharf kritisiert. Der hochrangige Militär fragte sich, wovon sich seine Kollegen im Pentagon wohl leiten ließen, wenn sie Videos mit Militärverbrechen der Terroristen als geheim einstuften. Zugleich hinterfragte Igor Konaschenkow die Taktik des Koalitionskommandos, gegen besseres Wissen Häuser zu bombardieren, wo die Extremisten Zivilisten verbergen.

Zuvor hatte der Pressesprecher der Internationalen Anti-Terror-Koalition im Irak, Joseph Scrocca, den Journalisten versprochen, ein Video freizugeben, auf dem zu sehen ist, wie Terroristen einige Zivilisten in einem Haus in Mossul unterbringen, um von dort aus auf die Armee zu schießen und somit Luftangriffe zu provozieren. Der russische Militär nannte diese Worte absurd und bemängelte die fehlerhafte Planung der Operation. Igor Konaschenkow zufolge habe die Russische Föderation bei der Befreiung von Aleppo keine Flugzeuge eingesetzt. Das Augenmerk habe der humanitären Komponente gegolten, indem man Fluchtkorridore und Hilfe für die einheimische Bevölkerung organisiert habe.

Irakische Luftwaffe tötet rund 200 IS-Kämpfer unweit der Grenze zu Syrien (Symbolbild)

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