Italien und Niger schließen sich im Kampf gegen illegale Migration zusammen

Italien und Niger schließen sich im Kampf gegen illegale Migration zusammen
Italien und Niger schließen sich im Kampf gegen illegale Migration zusammen
Italien und Niger haben ein technisches Abkommen über den Kampf gegen illegale Migration unterzeichnet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Das Dokument wurde am Freitag auf dem Treffen zwischen dem Ministerpräsidenten Italiens Paolo Gentiloni und Nigers Staatschef Mahamadou Issoufou besiegelt. Rom verpflichtete sich dabei, der Regierung in Niamey 50 Millionen Euro für einen wirksameren Grenzschutz zur Verfügung zu stellen.

Paolo Gentiloni zufolge würden die wichtigsten Ströme der illegalen Einwanderer, die über Libyen nach Europa kommen, eben durch Niger verlaufen. „Wir halten die Beziehungen zu Niger für äußerst wichtig, wovon die jüngste Eröffnung unserer Botschaft in Niamey zeugt. Niger spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Sicherheit in der ganzen Region um den Tschadsee, wo die Terrorgefahr durch Boko Haram sehr groß ist. Unsere gemeinsame Aufgabe besteht darin, auf eine Stabilisierung Libyens hinzuarbeiten und die Migrationsströme zu unterbinden“, erklärte der italienische Ministerpräsident. Im vorigen Jahr waren in Italien 181.000 illegale Einwanderer eingetroffen.

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