Kanada verlängert sein Ausbildungsprogramm für irakische Armeeangehörige

Kanada verlängert sein Ausbildungsprogramm für irakische Armeeangehörige
Kanada verlängert sein Ausbildungsprogramm für irakische Armeeangehörige
Kanadas Regierung hat beschlossen, die laufende Ausbildungsmission im Irak bis zum 30. Juni 2017 zu verlängern, meldet die Nachrichtenagentur TASS. Das werde dem Militärkommando in Ottawa Zeit geben, den im Wandel begriffenen Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ richtig zu beurteilen, hieß es. Gleichzeitig betonte die kanadische Militärbehörde, dass die einheimischen Militärs nach wie vor das irakische Personal weit weg von der Frontlinie entfernt schulen.

„Kanada erzielte zwar einen signifikanten Fortschritt in der Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität in der Region, indem es mit seinen Verbündeten und Partnern zusammenarbeitete. Dennoch müssen wir uns auf die sich verändernde Dynamik des Konfliktes gefasst machen“, erklärte Kanadas Verteidigungsminister Harjit Singh Sajjan. Die internationale Koalition und Kanada sollten sich in den kommenden Monaten darüber klarwerden, wie die Terrororganisation am besten zu bekämpfen ist. Das kanadische Militärkontingent im Nahen Osten beläuft sich derzeit auf 830 Mann. Im Nordirak funktioniert ein kanadisches Feldlazarett, in dem ungefähr 50 Ärzte tätig sind. Sie behandeln meistenteils kurdische Kräfte und Soldaten der internationalen Anti-IS-Koalition.

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