Außenministerium Russlands zu Mossul: USA brauchten kleinen siegbringenden Blitzkrieg

Außenministerium Russlands zu Mossul: USA brauchten kleinen siegbringenden Blitzkrieg
Außenministerium Russlands zu Mossul: USA brauchten kleinen siegbringenden Blitzkrieg
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat zur Berichterstattung über Mossul Stellung genommen. Ihrer Meinung nach sei der US-Militäreinsatz im Irak für die US-Präsidentschaftswahlkampagne instrumentalisiert worden. Die Außenpolitik war einer der Hauptschwerpunkte auf der Agenda der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton.

"In Mossul wird die wahre Lage verschwiegen, um den Schaden für die USA zu minimieren. Die Kriegsoperation hat nicht heute und nicht vor einem Monat begonnen, sondern läuft schon seit fast einem halben Jahr. [...] Wir haben sie als einen Teil des Wahlkampfs eingeschätzt. Man brauchte einen kleinen siegbringenden Blitzkrieg. Es gab ihn, aber weder siegbringend noch blitzschnell. Es ist ein Krieg mit guten Vorsätzen, ein Krieg gegen Terror. Und es wäre gut so, wenn er nicht an Wahlen angepasst würde", erklärte Sacharowa in einer Pressekonferenz.

Kinder wie Alte müssen die Hölle, die Mossul nunmehr ist, ertragen und zusehen, wie sie überleben.

Im vorhergehenden Briefing wies Sacharowa darauf hin, dass die westlichen Mainstream-Medien das Leid der Zivilisten in Mossul vertuschen. "Beim Lesen der westlichen Mainstream-Medien bekommt man das Gefühl vermittelt, dass Zivilisten und Kinder nur in einigen Städten getötet werden und gestorben sind, vor allem in Aleppo. Aber niemand in den westlichen Medien untersucht, was in Mossul geschieht", so Sacharowa.