Pentagon: NATO-Übung mit "russischen" Statisten ist Teil der allgemeinen Ausbildung

Pentagon: NATO-Übung mit "russischen" Statisten ist Teil der allgemeinen Ausbildung
Pentagon: NATO-Übung mit "russischen" Statisten ist Teil der allgemeinen Ausbildung
Die NATO-Übung in Deutschland mit Teilnahme russischsprachiger Statisten dient nicht der Vorbereitung spezieller Handlungen. Dies erklärte der offizielle Vertreter des Gemeinsamen multinationalen Zentrums für Ausbildung der Militärs in Deutschland und Hauptmann der US-Bodenstreitkräfte, Chris Bradley. Demnach bereiten derartige Szenarien die US-Soldaten und ihre Alliierten lediglich auf die Lösung eines breiten Spektrums von möglichen globalen Problemen vor.

"In unserem Zentrum bemühen wir uns, die Militärs auf einem Wege auszubilden, der in maximaler Weise der Realität entspricht, um garantieren zu können, dass sie in vielen verschiedenen Situationen handeln werden können", wird Bradley von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert. Er bemerkte ferner, dass die US-Militärs Kriegsübungen auf dem Übungsfeld Hohenfels in Bayern seit 1952 durchführen.

Am 28. März wurde bekannt, dass Berlin Statisten für eine NATO-Kriegsübung sucht. "Die Teilnehmer spielen kleine Statistenrollen wie z. B. einen Viehzüchter, Ladenbesitzer", geht aus der Tätigkeitsbeschreibung hervor, für die das offizielle Stadtportal der Hauptstadt Deutschlands, Berlin.de, wirbt. Die Arbeitssuchenden werden als Statisten für Kriegsspiele auf der US-Militärbasis in Hohenfels gebraucht. Dabei ist der tägliche Verdienst mit 88,40 bis 120 Euro durchaus anständig.

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