Papst Franziskus ruft zum Schutz von Zivilisten im Irak auf

Papst Franziskus ruft zum Schutz von Zivilisten im Irak auf
Papst Franziskus ruft zum Schutz von Zivilisten im Irak auf
Das Oberhaupt der Katholischen Kirche hat die internationale Koalition dazu aufgerufen, die Zivilisten im irakischen Mossul besser zu schützen. Dies erklärte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. Der Schutz der Menschen im Irak sei eine „vorrangige und dringende Pflicht“, so der Papst.

Auch die Vereinten Nationen sind wegen der Lage in Mossul besorgt. Der Hohe UN-Kommissar für Menschenrechte, Seid bin Ra’ad Seid Al-Hussein, hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass bei den Kampfhandlungen im westlichen Stadtteil mindestens 307 Zivilisten ums Leben gekommen sind. Weitere 273 Menschen haben Verletzungen erlitten, sagte er.

„Der Feind nutzt Zivilisten schonungslos für seine eigenen Zwecke aus und setzt sie ohne jede Zweifel der Gefahr aus“, so Al-Hussein. „Es ist sehr wichtig, dass die irakischen Sicherheitskräfte und ihre Koalitionspartner diese Falle vermeiden“, betonte er. Er rief den Irak und seine Alliierten dazu auf, eine „gründliche und transparente“ Ermittlung der Mordfälle an Zivilisten durchzuführen.

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