Ex-US-Vizepräsident bezeichnet angebliche russische Einmischung in US-Wahlen als „Kriegshandlung“

Ex-US-Vizepräsident bezeichnet angebliche russische Einmischung in US-Wahlen als „Kriegshandlung“
Ex-US-Vizepräsident bezeichnet angebliche russische Einmischung in US-Wahlen als „Kriegshandlung“
Die angebliche Einmischung Russlands in den US-amerikanischen Wahlkampf 2016 könnte man als eine „Kriegshandlung“ betrachten. Dies erklärte der frühere Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Dick Cheney, am Montag. „In diesem Moment gibt es keine Argumente dafür, dass die Erwählung von Donald Trump illegal war, aber es gibt keine Zweifel, dass Präsident Putin und seine Regierung sich sehr bemüht haben, sich in die grundsätzlichen demokratischen Prozesse in unserem Land einzumischen“, sagte er.

„In einigen Kreisen könnte man das als eine Kriegshandlung bezeichnen“, erklärte Cheney. Am 6. Januar haben die US-amerikanischen Geheimdienste CIA, NSA und FBI einen Teil ihres Berichtes über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahlen publik gemacht. Dort wird behauptet, dass Moskau mit Cyberangriffen versucht haben soll, die demokratische US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu diskreditieren. Die russische Führung soll daraufhingearbeitet haben, Donald Trump zum Sieg zu verhelfen, steht im Dokument.

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