Terrorangriff in London: Keine Verbindungen zum IS oder Al-Kaida nachgewiesen

Terrorangriff in London: Keine Verbindungen zum IS oder Al-Kaida nachgewiesen
Terrorangriff in London: Keine Verbindungen zum IS oder Al-Kaida nachgewiesen
Die britische Polizei konnte keine Beweise dazu vorlegen, dass Khalid Masood, der am 22. März einen Terrorakt in der britischen Hauptstadt ausgeübt hatte, in Verbindung zu Terrororganisationen „Islamischer Staat“ oder Al-Kaida steht. Das teilte der Londoner Polizeisprecher für die Fragen der Terrorbekämpfung, Neil Basu, mit. Ihm zufolge gebe es ebenso wenig Indizien dafür, dass Masood während seiner Inhaftierung im Jahr 2003 unter den Einfluss des radikalen Islamismus geraten sein könnte.

Am 22. März kam es zu einem tödlichen Angriff vor dem Parlamentsgelände in London. Am Nachmittag waren nach Polizeiangaben vor dem britischen Parlament Schüsse gefallen. Zuvor hatte ein Angreifer mit einem Messer versucht, Sicherheitskräfte vor dem Parlament anzugreifen. Davor fuhr er einen PKW in eine Menschenmenge auf der Westminster Bridge und verletzte zahlreiche Passanten.

Verletzt wurden zwölf Briten, vier Südkoreaner, drei französische Kinder, jeweils zwei Rumänen und Griechen und weitere Menschen aus Deutschland, China, Irland und Italien. Vier Menschen plus der Angreifer starben. Die Sicherheitsbehörden in London haben den Täter des Angriffs als Khalid Masood identifiziert. Er war 52 Jahre alt und ist gebürtiger Brite. Ein britischer Journalist schrieb auf Twitter, dass er ein Konvertit war.

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