EU-Hilfe soll Libyen bei Grenzschutz unterstützen

EU-Hilfe soll Libyen bei Grenzschutz unterstützen
EU-Hilfe soll Libyen bei Grenzschutz unterstützen
Im Kampf gegen die andauernde Flüchtlingskrise will die Europäische Union die Südgrenze Libyens gegen illegale Migranten schützen. Laut einem Bericht der Welt am Sonntag prüfen derzeit die Beamten des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) und der Europäischen Kommission, ob und zu welchen Konditionen eine EU-Polizeimission entsendet werden kann. Ziel ist es, libysche Grenzbeamte bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Denkbar sei aber auch, dass einzelne Länder wie Italien im Rahmen bilateraler Hilfen Polizisten und Grenzsoldaten entsenden, schreibt das Blatt unter Berufung auf hochrangige informierte EU-Diplomaten. In jedem Fall will die EU der libyschen Regierung technische Mittel wie Drohnen, Hubschrauber und Satellitentelefone zu Aufklärungszwecken anbieten, um Migranten aus den südlichen Nachbarstaaten Niger, Tschad und Sudan die Flucht nach Libyen zu erschweren. Zugleich arbeitet EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos an Plänen, wonach künftig Flüchtlinge aus Libyen auf legalem Weg in die Europäische Union umgesiedelt werden sollen. Der Politiker sagte gegenüber der Welt am Sonntag, dass die Europäische Union Libyen in „umfassender Weise“ unterstützen wolle, beispielsweise im Kampf gegen Schmuggler.

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