Porno-Lautsprecher: Einwohner türkischer Stadt werden Opfer unsittlicher Provokation

Porno-Lautsprecher: Einwohner türkischer Stadt werden Opfer unsittlicher Provokation
Porno statt Durchsage: Einwohner des nordtürkischen Kastamonu müssen sich obszöne Stöhne anhören
Im nordtürkischen Kastamonu ereignete sich eine unmoralische Panne. In der Nacht zum Freitag erschallten aus den kommunalen Lautsprechern O-Töne aus einem Film für Erwachsene. Ein Ohrenzeuge filmte das Geschehen und erntete innerhalb von zwei Tagen fast 60.000 Klicks auf YouTube. Kastamonus Bürgermeister Tahsin Babaş bat die Mitbürger um Verzeihung und versprach, die Hintermänner der „unsittlichen Provokation“ zu bestrafen.

Die örtlichen Behörden machen für den Vorfall Hacker verantwortlich, die sich Zugang zu den Lautsprechern verschafft haben. Internet-Nutzer vermuten dahinter Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die während einer privaten Porno-Vorführung das Mikrophon nicht ausgeschaltet haben. Es ist nicht das erste Mal, dass obszöne Materialien zufällig oder absichtlich auf Sendung gelangen. So hat der islamische Fernsehsender Touba TV im Senegal am 20. März eine halbe Stunde lang einen Pornofilm ausgestrahlt. Hinter der Panne sollen unbekannte Hacker gestanden haben.

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