West-Mossul: 200.000 Zivilisten fliehen vor heftigen Kämpfen

West-Mossul: 200.000 Zivilisten fliehen vor heftigen Kämpfen
200.000 Menschen verlassen ihre Wohnungen wegen Kämpfe in West-Mossul
Aufgrund der irakischen Militäroperation zur Befreiung von West-Mossul, flohen 201.275 Menschen aus ihren Häusern, meldet die Nachrichtenagentur APF unter Berufung auf das Migrationsministerium in Bagdad. Inzwischen berichtet Reuters, dass das irakische Oberkommando beschlossen hat, den Vormarsch auf die westlichen Viertel der Metropole bis auf Weiteres einzustellen. Der Grund seien große Verluste unter der Zivilbevölkerung. Nun wolle die Armee ihre Strategie revidieren.

Am Donnerstag hatte ein kurdischer TV-Sender berichtet, dass bei den jüngsten Luftangriffen gegen die Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Mossul rund 200 Zivilisten getötet worden seien. Die US-geführte Koalition versicherte daraufhin, die Meldungen über den massenhaften Tod von Zivilisten zu untersuchen. Nach Angaben der irakischen Armee ist der westliche Teil der Metropole zu mehr als 60 Prozent von den Terroristen befreit. Die Operation läuft seit dem 19. Februar 2017.

Irakische Rettungskräfte bei Bergungsarbeiten nach dem Luftangriff in Mossul.

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