PepsiCo und Starbucks schließen sich Werbeboykott gegen YouTube an

PepsiCo und Starbucks schließen sich Werbeboykott gegen YouTube an
PepsiCo und Starbucks schließen sich Werbeboykott gegen YouTube an
Trotz Googles Bemühungen seine Anzeigenkunden zu beruhigen, weitet sich der Boykott gegen die Videoplattform YouTube aus. Der Grund für die Protestaktion ist, dass Werbespots auch in Videos mit Hassbotschaften erscheinen. Insgesamt haben laut Medienberichten über 200 Marken und Organisationen ihre Anzeigen von YouTube entfernt. Nach Marks & Spencer, McDonald's, HSBC, Lloyds und Johnson&Johnson schließen sich dem Boykott nun auch PepsiCo, Walmart und Starbucks an.

„Die Inhalte in die unsere Werbespots eingeblendet werden, sind schockierend und entsprechen nicht den Werten unserer Gesellschaft“, steht im Statement des US-Einzelhandelskonzerns Walmart. Zuvor wurde berichtet, dass Anzeigen weltweit führender Marken auch rassistischen, fremdenfeindlichen und islamistischen YouTube-Videos automatisch beigefügt werden. Wie lange der Boykott dauern wird, ist noch unklar. Google will den Werbekunden einen direkten Kanal für Beschwerden einrichten und mehr Mitarbeiter einstellen, die Inhalte einstufen sollen. Nach Angaben der Nachrichtenwebseite Heise.de. ist dieser Boykott für den IT-Riesen finanziell sehr schmerzhaft: Allein der US-Telekommunikationskonzern Verizon, der sich auch an dem Boykott beteiligt, gibt pro Jahr 2,5 Milliarden US-Dollar für Werbung aus.

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