Kurdischer Journalist offenbart neue IS-Taktik im Irak

Kurdischer Journalist offenbart neue IS-Taktik  im Irak
Kurdischer Journalist offenbart neue IS-Taktik im Irak
Der kurdische Journalist Hevidar Ahmed hat dem Sender RT über die Lage in Mossul und die neue Taktik der Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ berichtet. Ihm zufolge steigen die Terroristen auf die Dächer von Mehrfamilienhäusern, in denen Zivilisten wohnen, und schießen von dort auf irakische Soldaten. „Irakische Truppen und Streitkräfte der internationalen Koalition wissen nicht, dass sich Zivilisten in diesen Gebäuden befinden, und eröffnen das Feuer auf sie“, so Ahmed.

„Später wird klar, dass dort ganze Familien waren. Solche Fälle gab es in einem Viertel des neuen Mossul am westlichen Ufer“, fügte der Journalist hinzu. Nach seinen Angaben sind bei einem solchen Angriff alle 135 Bewohner eines Wohnhauses ums Leben gekommen. „Die Luftstreitkräfte der internationalen Koalition haben auf dieses Haus Bomben abgeworfen. Alle, die darin waren, sind gestorben – Kinder, Frauen, Männer und ältere Menschen. Es gab noch ein Haus, in dem 20 Menschen gestorben sind. In einem anderen Gebäude kamen 43 Menschen ums Leben, als ein vermintes Auto vor dem Haus explodierte. Alle sind gestorben“, sagte er.