Vorsitzender russischer Regierungspartei: Anerkennung Donezker und Lugansker Pässe provisorisch

Vorsitzender russischer Regierungspartei: Anerkennung Donezker und Lugansker Pässe provisorisch
Der Vorsitzende der russischen Regierungspartei „Einiges Russland“, Boris Gryslow, bezeichnete die Anerkennung der Pässe der Volksrepubliken Donezk und Lugansk in Russland als provisorisch. „Ich sage es ohne Schönfärberei: Bis das Minsker Abkommen erfüllt ist. Das ist ein richtiger, aber diplomatischer Schritt. Zu diesem Zeitpunkt steht die Anerkennung der beiden Volksrepubliken quasi nicht auf der Agenda. Wir versuchen, nach dem Minsker Abkommen zu arbeiten“, erklärte er.

Die Meinung von Gryslow, der zugleich der russische Vertreter innerhalb der Kontaktgruppe zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine ist, stimmt mit dem Standpunkt des UN-Beauftragte für Flüchtlingsangelegenheiten Filippo Grandi überein. Die Bürger der Volksrepubliken Donezk und Lugansk brauchen Pässe, aber dies darf die Erfüllung des Minsker Abkommens nicht behindern, so Grandi. "Einerseits ist es wichtig, dass die Menschen Dokumente haben. Andererseits dürfen nicht Schritte unternommen werden, die den Minsker Friedensprozess erschweren. Ich behaupte nicht, dass es ein derartiger Schritt ist, missverstehen Sie mich bitte nicht,“ zitierte ihn die Zeitung Kommersant.

Russland erkennt in Donezk und Lugansk ausgestellte Dokumente an