Unbekannte schänden größten Friedhof für sowjetische Soldaten in Warschau

Unbekannte schänden größten Friedhof für sowjetische Soldaten in Warschau
Unbekannte schänden größten Friedhof für sowjetische Soldaten in Warschau
Unbekannte Vandalen haben den größten Friedhof für sowjetische Soldaten in Warschau geschändet. Das berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die russische Auslandsvertretung in der polnischen Hauptstadt. „Die Botschaft äußert ihre Empörung wegen eines erneuten Falles von Schändung des Gedenkfriedhofs für sowjetische Befreiersoldaten in Warschau“, sagte der Sprecher der Botschaft, Nikita Markelow.

Die Vandalen haben Davidsterne mit Hakenkreuzen auf der Treppe gezeichnet, die zum Obelisk führt. Das gab ein Korrespondent von RIA Nowosti bekannt. Das Territorium des Gedenkkomplexes wird mit Kameras überwacht, es liegen bisher aber keine Angaben vor, ob die Täter gefilmt wurden.

Ukrainische Vandalen schänden Denkmal für getötete Polen

Die größte Anzahl von Fällen des Vandalismus an russischen Gedenkfriedhöfen wurde in den vergangenen zwei Jahren in Polen festgestellt, gab der Leiter der Abteilung für Verewigung des Gedenkens der bei Heimatverteidigung Gefallenen des russischen Verteidigungsministeriums, Wladimir Popow, bekannt. Durchschnittlich sei diese Rate jedoch gesunken – von 50 Fällen im Jahr 2015 auf weniger als 30 im Jahre 2016. Davon passierten 21 in Polen, drei in in Ungarn, in Deutschland gar keine, bemerkte er.

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