Dutzende Länder diskutieren IS-Bekämpfung, Russland kämpft gegen IS Tag und Nacht - Kreml-Sprecher

Dutzende Länder diskutieren IS-Bekämpfung, Russland kämpft gegen IS Tag und Nacht - Kreml-Sprecher
Dutzende Länder diskutieren IS-Bekämpfung, Russland kämpft gegen IS Tag und Nacht - Kreml-Sprecher
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, kommentierte vor Journalisten die Tatsache, dass Russland an dem Ministertreffen zur Bekämpfung der Terrorgruppe "Islamischer Staat" am 22. Und 23. März in Washington nicht teilnehmen wird. "Während Dutzende Länder den Kampf gegen den IS weiter besprechen, kämpft Russland täglich gegen den IS, Tag und Nacht", sagte Peskow. Ohne maximal breite internationale Zusammenarbeit sei aber der Erfolg in diesem Kampf unmöglich, bemerkte er.

Internationale Bemühungen im Kampf gegen den IS-Terror sind kompliziert. So haben die Luftschläge der US-geführten Koalition im Irak und in Syrien gegen den "Islamischen Staat" seit August 2014 mindestens 199 Zivilisten das Leben gekostet. "Der Stab der Militäroperation Inherent Resolve hat anhand der verfügbaren Informationen festgestellt, dass wahrscheinlich mindestens 199 Zivilisten durch die Schläge der Koalition seit Beginn des Einsatzes unabsichtlich getötet wurden", heißt es in der offiziellen Erklärung der Behörde.

Die Generäle Joseph Dunford, Hulusi Akar und Wasili Gerasimow (v.l.n.r.) in Antalya.

Die Koalition bedauert ihren Tod und spricht ihren Familien und weiteren durch diese Anschläge Betroffenen ihr Beileid aus. Das Pentagon legt regelmäßig Berichte über zivile Opfer der Luftangriffe auf Stellungen der Terrorgruppe "Islamischer Staat" in Syrien und im Irak vor. Anfang November 2016 meldete es 114 zivile Todesopfer seit 2014. Daraufhin erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, dass das US-Verteidigungsministerium die Opferzahlen um das Zehnfache heruntergespielt habe. Am 2. Januar hat das Pentagon erklärt, dass es bereits von wenigstens 188 Zivilisten wisse.