London akzeptiert auf 60 Millionen veranschlagte EU-"Scheidungsrechnung" nicht

London akzeptiert auf 60 Millionen veranschlagte EU-"Scheidungsrechnung" nicht
London akzeptiert auf 60 Millionen veranschlagte EU-"Scheidungsrechnung" nicht
Der Schatzkanzler Großbritanniens, Philip Hammond, erkennt die Forderung Brüssels nicht an, London solle im Zusammenhang mit dem Austritt aus der Union 57,5 Milliarden Euro an die EU bezahlen. Das Ministerkabinett sei strikt gegen eine so große Summe und ist allenfalls bereit, maximal 3,45 Milliarden Euro zu bezahlen, meldet die Zeitung Telegraph. Hammond zufolge habe Brüssel seine Position im Vorfeld der Verhandlungen mit Großbritannien "übertrieben".

Nach Einschätzungen der EU-Kommission vom November 2016 wird London 55 bis 65 Milliarden Euro zahlen müssen, um seine Haushaltsverpflichtungen beim EU-Austritt zu decken. Von diesem Geld sollen Renten an Ex-Beamte der EU-Einrichtung ausgezahlt, die von Großbritannien unterstützten Infrastrukturprojekte in den EU-Mitgliedsstaaten sowie Subventionen für europäische Landwirte finanziert werden. Andernfalls könne Brüssel gegen die britische Regierung beim Internationalen Gerichtshof vorgehen.

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